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VfR erkämpft sich 1:0-Erfolg im Grünwalder Stadion

(Eibner Pressefoto:)Mit einem verdienten 1:0-Auswärtserfolg im Nachholspiel beim TSV 1860 München II hat der VfR Aalen die Tabellenführung in der Regionalliga Süd und den Vorsprung auf Verfolger Nürnberg II auf fünf Zähler ausgebaut.


Es war eine tolle kämpferische Leistung, die die Scharinger-Schützlinge im Stadion an der Grünwalder Straße ablieferten. Der VfR, bei dem der lange verletzte Ralf Kettemann in der Startformation stand, begann vor 1300 Zuschauern sehr engagiert und legte ein flottes Tempo vor. Die Bemühungen wären in der 10. Minute beinahe belohnt worden, als Aytac Sulu nach einer Ecke von Robert Lechleiter aus kurzer Distanz aufs Tor köpfte. Philipp Tschauner brachte seine Hände im letzten Moment dazwischen und lenkte den Ball über die Latte.

Die "Löwen" fanden nur sehr schwer ins Spiel. In der 23. Minute war der VfR Aalen dann allerdings mit Fortuna im Bunde. Ein Freistoß der Aalener am gegnerischen Strafraum wurde direkt in die Beine von Schäffler abgefälscht, der sich mit Riesenschritten auf den Weg in Richtung Daniel Bernhardt machte. Der Münchener versuchte es mit einem Heber, doch der VfR-Keeper kam noch mit den Fingerspitzen dran und klärte zur Ecke.

In der 35. Minute gab es für die rund 60 mitgereisten Fans dann Grund zum Jubeln. Eine Hereingabe von Tim Bauer verlängerte Lechleiter mit dem Kopf, den Rest erledigte Marco Grüttner aus kurzer Distanz - der Spitzenreiter führte verdient mit 1:0.

Unmittelbar nach der Pause schlug dann das Verletzungspech auf Seiten der Gäste zu: Ein Pferdekuss behinderte Ralf Kettemann so sehr, dass Scharinger ihn vom Feld nehmen musste. Ab der 60. Minute wurden die Platzherren dann stärker und hatten zwei gute Chancen zu verzeichnen: Zunächst köpfte Fetsch ans Außennetz, dann setzte Leist einen Kopfball nur Zentimeter über die Latte.

Aalen fightete und brachte das Ergebnis über die Zeit. Damit hat der VfR nun fünf Zähler Vorsprung auf Verfolger Nürnberg II.

Stimmen der Trainer

Dieter Märkle (1860 München II): "Über 90 Minuten hinweg gesehen geht der Aalener Sieg in Ordnung. Wir haben erst ab der 60. Minute Fußball gespielt, sind vorher überhaupt nicht in Tritt gekommen. In Durchgang zwei hatten wir dann zwei gute Möglichkeiten, aber insgesamt war das gegen den Spitzenreiter zu wenig."

Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Es war heute eine sehr kampfbetonte und leidenschaftliche Partie mit vielen Luftkämpfen. Meine Mannschaft hat all das gezeigt, was sie in Fürth vermissen ließ. Nach dem Seitenwechsel war es klar, dass 1860 Druck aufbauen würde. Unsere Grundordnung hat aber gestimmt, das hat mir sehr gut gefallen." Quelle: VfR Aalen

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